Hier möchte ich mal veröffentlichen , wieviel wohlwollende Menschen an
einer Tierrettungsaktion beteiligt sind Es beginnt damit, dass eine
Tierschützerin in Spanien in die Tötungsstation geht und Fotos von den sich dort
befindlichen Hunden macht. Die Fotos schickt sie an befreundete Organisationen,
Tierschützer bzw. stellt sie ins Internet. Sobald sich eine Organisation für ein
Tier entscheidet, geht sie in die Perrera und reserviert das betreffende
Tier. Dieses hat nun eine Chance auf ein Weiterleben , manchmal klappt
diese Reservierung, manchmal klappt sie trotz Reservierung nicht. warum,
weshalb darauf hat außerhalb niemand einen Einfluss. Geht also alles gut , kann
das Tier aus der Perrera freigekauft werden und wird für die Vorbereitung auf
den Rettungsflug vorübergehend in einer Hundepension untergebracht.
Ab Freikauf aus der Perrera übernimmt der Tierschützer sämtliche Kosten die
nun anfallen. Unterkunft und Entwurmung, Impfung , Mittelmeertest , Chip
und Eu Pass müssen bezahlt werden. Natürlich auch eventuell nötige
Aufenthalte in der Tierklinik . Sogar die Kosten für ein eventuell in der
Tierklinik verstorbenes Tier trägt der derjenige Tierschützer, der das Leben
dieses Tieres leben wollte.
Für die tägliche Betreuung der Tiere sorgt eine ehrenamtliche Tierschützerin
, die den weiten Weg zu der Hundepension in Kauf nimmt, um die Zwinger zu
putzen, die Hunde zu füttern und zu pflegen. Ist ein Tier auffällig muss
sie es zur Betreuung in die Tierklinik zu fahren .
Die Hundepension ist also keine Hundepension in unserem Sinne, es handelt
sich um angemietete Zwinger , die selber betreut werden müssen. Nun sind die
Hunde also für den Zeitpunkt der notwendigen Impfungen , den
Mittelmeertests/großem Blutbild in dieser Hundepension untergebracht.
. Wenn alles gut geht, dauert es in der Regel einen Monat bis die Hunde
ihren Rettungsflug in eine bessere Zukunft oder überhaupt in eine Zukunft,
antreten können.
Die Vermittlungschancen sind in Spanien trotz Engagements der dortigen
Tierschützer sehr schlecht. Nun werden sie in Boxen verladen und zum
Flughafen gebracht. Selbstverständich muss es jemanden geben, der diesen Flug
organisiert und auch jemanden der die anfallenden Kosten der jeweiligen Tiere
berechnet.
Es ist also nicht so , dass die Rettung eines Tieres so nebenbei pasieren
kann, es bedarf vieler Menschen und umfangreicher Vorbereitungen, damit
das Leben eines Tieres gerettet werden kann.