Tibet-Spaniel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu:
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Der Tibet-Spaniel ist eine von der FCI (Nr. 231, Gr. 9, Sek. 5)
anerkannte Hunderasse aus Tibet. Das Zuchtbuch führt
Großbritannien.
Herkunft und
Geschichtliches
Der Tibet-Spaniel scheint auf Hunde zurückzugehen, die schon um 1000 v.
Chr. im zentralasiatischen Gebiet gelebt haben. Die ersten Erwähnungen
datieren aus der Zeit der Chin- Dynastie 225 bis 206 v. Chr. Aus Tibet liegen
die ersten Aufzeichnungen erst seit der Entwicklung der tibetischen Schrift um
630 n. Chr. vor. Bronzen und Keramiken von 1100 bis 1644 zeigen diesen Hundetyp,
der auch Ähnlichkeit mit den heutigen Pekinesen hat, allerdings mit deutlich
längerer Schnauze und längerem Rücken. Es scheint, dass ab dem späteren 17.
Jahrhundert damit begonnen wurde, einen flachnasigen Hund zu züchten, den wir
heute als Pekinesen bezeichnen.
Es ist nicht auszuschließen, dass der Hundetyp Tibet-Spaniel schon sehr früh
über die Seidenstraße nach Europa kam und vielleicht einer der Urahnen von
europäischen Klein- und Zwerghunden wie Kontinentaler Zwergspaniel, Papillon
usw. wurde.
Der erste in Europa erwähnte Wurf von Tibet-Spanieln datiert auf das Jahr
1895 in England. Die Rasse hatte aber in Züchterkreisen so gut wie keine
Bedeutung. 1934 wird der erste Rassestandard veröffentlicht, ab da nahmen sich
einige Züchter der Rasse an. Der Zweite Weltkrieg machte alle Bemühungen
zunichte, es gab danach so gut wie keine Bestände mehr. In Folge wurden neue
Hunde aus Tibet importiert und praktisch wieder von vorne begonnen. 1959 wurde
der Standard erneuert, 1961 erfolgte die Anerkennung durch die
FCI.
Beschreibung [
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Der Tibet-Spaniel gehört zu den wenigen Hunden, die sich über die
Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende kaum verändert haben. Er ist ein
Gesellschaftshund, der bis 25,4 cm groß und bis 7 kg schwer wird, alle
Farben und deren Kombinationen miteinander können vorkommen, das Deckhaar ist
seidig, von mittlerer Länge, die Unterwolle ist sehr fein. Die Ohren hängen,
sind von mittlerer Größe und liegen nicht am Schädel an.